Zwischen den Türmen – Kultur verbindet Europa, Innovation gestaltet die Zukunft

Die Münchner Theatinerkirche steht symbolisch für die historischen Verbindungen Bayerns mit anderen europäischen Regionen.
Der Bau der Kirche wurde im Jahr 1663 von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und seiner Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen gestiftet. Henriette Adelaide stammte aus dem italienischen Fürstenhaus Savoyen und brachte bedeutende kulturelle Einflüsse des italienischen Barocks nach München.

Eine direkte Verbindung zwischen Bayern und Polen entstand in der nächsten Generation: Der Sohn des Kurfürstenpaares, Maximilian II. Emanuel, heiratete die polnische Prinzessin Therese Kunigunde Sobieska, die Tochter des polnischen Königs Johann III. Sobieski..

Zwischen den Türmen

Europäisches Kooperationsprojekt

eine europäische Initiative zur Vernetzung von Organisationen, Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Kulturvereinen und touristischen Partnern aus Deutschland, Polen, Österreich, der Slowakei und Ungarn. Gemeinsam entwickeln wir grenzüberschreitende Projekte in den Bereichen Kultur, Nachhaltigkeit, Innovation und Jugendbegegnung.

Historische Inspiration

Das Projekt ist vom Wappen zwischen den Türmen der Münchner Theatinerkirche inspiriert. Es erinnert an die historischen Beziehungen Bayerns zu Polen, Sachsen und Litauen und steht heute als Symbol für Dialog, Zusammenarbeit und europäische Partnerschaft.

Ökokulturprogramme

Gemeinsam entwickeln wir Programme, die Natur, regionale Kultur und nachhaltigen Tourismus verbinden. Dazu gehören beispielsweise:
– Besuche in Öko-Modellregionen
– regionale Genuss- und Kulturerlebnisse
– Austausch von Erfahrungen zwischen Partnerregionen
– Workshops und Bildungsprogramme

Jugendkulturaustausch

Das Projekt legt besonderen Wert auf den Austausch zwischen
– Schulen
– Kultur- und Folklorevereinen
– Musik- und Tanzgruppen
– Jugendorganisationen
Ziel ist es, junge Menschen für Europa, kulturelle Vielfalt und nachhaltige Entwicklung zu begeistern.

Europäische Begegnungen

Die Initiative fördert den Kulturaustausch zwischen europäischen Regionen, Gemeinden und Städten.


Zwischen den Türmen
– Wo Begegnungen Europa lebendig machen.

Gemeinsame Geschichte Bayerns und der Polnisch-Litauischen Union

Nur Wenige wissen, wie viel Bayern vor Jahrhunderten mit dem polnisch-litauischen Königreich gemeinsam hatte. Spuren dieser Verbindung sind bis heute erhalten.

Das Bundeswappen des damals regierenden Kurfürsten Maximilian III. Joseph und seiner Gemahlin Maria Anna von Sachsen-Polen, getragen von Engeln.

Die sächsisch-polnische Union findet ihren heraldischen Ausdruck in der Kombination der Hauptwappen des Herzogtums Sachsen und der Polnisch-Litauischen Union.

Das sächsische Wappen befindet sich im Zentrum des polnisch-litauischen Wappens. Zwei gekrönte weiße Adler auf rotem Grund symbolisieren das Königreich Polen.

Zwei weiße Reiter mit Schwert und Schild auf rotem Grund symbolisieren das Großfürstentum Litauen.

Historische Inspiration


Das Wappen zwischen den Türmen der Theatinerkirche in München
repräsentiert das historische Bündnis (1747–1777) der Herrscherfamilien in Bayern und in der Union: Sachsen–Polen-Litauen.

Die Theatinerkirche ist ein Symbol europäischen Geschichte
und die Inspiration für das Kooperationsprojekt

Termine & Reisen

Mai 2026
1.–3. Mai | Lübeck – Besuch einer Gruppe aus Gorzów Wielkopolski.
4.–8. Mai | Eggstätt – Gäste aus Ungarn besuchen die internationale Umwelttechnologiemesse IFAT.

Europäische Begegnungen

Juni 2026
6. Juni | Böbing – Bayerischer Abend mit einer Gruppe aus Bielsko-Biała und einem Auftritt des örtlichen Jugend-Folklorevereins.
10. Juni | Peißenberg – Begegnung bayerischer und polnischer Jugendlicher mit kulturellem Austausch.

22.–27. Juni – Pilgergruppe aus Kattowitz besucht bedeutende Wallfahrtsorte in Bayern.

Juli 2026

1.–2. Juli – Gruppe aus Opalenica entdeckt: München, Salzburg und Berchtesgaden
22. Juli – Pilgergruppe aus Kleinpolen besucht Rosenheim und München
August 2026
11.–15. 08. – Gruppe aus Gorzów erkundet den Bodensee sowie die Zeppelinstadt Friedrichshafen
25.-27.08. Gruppe aus Polen in Donaueschingen
September 2026
09.-10.09. – Schüler in Marktoberdorf
Oktober 2026 – polnische Gruppen
02.-4.10. – in Blumberg
09.–11.10. – in Eggstätt
08.-10.10. in Chiemgau ?

Prinzessin Maria Anna,
die Ehefrau Max Josph III, war die Tochter von August II. sowie Enkelin von August I. Die waren ausgewählten polnischen Adels, sächsische Könige von Polen.

An dieses Bündnis der Herrscherfamilien erinnert die Gedenktafel an der Theatinerkirche.

Die Ehe von Maria Anna von Sachsen und Maximilian III. Joseph von Bayern symbolisiert eine frühe Form europäischer Zusammenarbeit.
Als Verbindung zwischen Bayern, Sachsen und Polen zeigt sie, wie kulturelle und politische Netzwerke bereits im 18. Jahrhundert über Ländergrenzen hinweg entstanden und bis heute das gemeinsame europäische Erbe prägen.

A painting depicting a young woman elegantly dressed in a flowing gold gown, exuding grace and sophistication.

Von königlichen Allianzen zur europäischen Zusammenarbeit

Unsere Ziele


·  Entwicklung nachhaltiger europäischer Reise- und Begegnungsangebote
·  Ausbau des kulturellen Austauschs zwischen den Partnerregionen
·  Vernetzung von Kommunen, Vereinen und Organisationen
·  Förderung von Innovationen im nachhaltigen Tourismus
·  Vorbereitung gemeinsamer europäischer Förderprojekte
·  Einbindung junger Menschen in internationale Zusammenarbeit

• Vorbereitung eines gemeinsamen Förderantrags im Rahmen des Programms Kreatives Europa – Europäische Kooperationsprojekte, sofern die Partnerschaft die Voraussetzungen erfüllt.

Nächste Ausschreibung
Der nächste Ausschreibungszeitraum öffnet voraussichtlich Anfang 2027.

Therese Kunigunde

heiratete Max Emanuel, dessen Geburt den Bau der ersten Barockkirche Bayerns – der Theatinerkirche – ermöglichte.
Sie war die einzige Tochter von Jan III Sobieskis, der gewählte Herrscher des Staates Polen-Litauen. Er gilt als der Retter Wiens während der Zweiten Wiener Türkenbelagerung, da er bei der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 mit seiner Hussaria, den entscheidenden Angriff gegen die Türken führte.
Kunigunde Sohn Albrecht war Erzherzog von Bayern und Kaiser von Deutschland.
Max Joseph III. war Albrechts Sohn und somit der Enkel von Therese Kunigunde, der von seinem Volk die Beinamen „Max der Gütige“ erhalten hatte

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Werden Sie Teil unserer Initiative

Wir laden Kommunen, Kulturvereine, Bildungseinrichtungen, Museen, Tourismusorganisationen, Umweltinitiativen und weitere Partner aus Europa ein, Teil unseres Netzwerks zu werden. Gemeinsam entwickeln wir Projekte, Veranstaltungen, Jugendbegegnungen und innovative Formate für ein nachhaltiges Europa


Wir gestalten die europäische Zusammenarbeit praktisch, nachhaltig, sichtbar, effektiv und langfristig.

Hedwig Jagiellonica (1457-1502) auch bekannt als Hedwig von Burghausen war geborene Königin von Polen, als Gemahlin von Herzog Georg dem Reichen, Herzogin von Bayern-Landshut.

Das vom Verein „Die Förderer“ e.V. in Landshut alle vier Jahre veranstaltete, drei Wochen dauernde Fest- „Landshuter Hochzeit 1475“ ist geprägt von großer Spielfreude und beeindruckendem Engagement der über 2.500 Mitwirkenden und über 8.000 Vereinsmitglieder.

Stained glass window featuring a man and woman in ornate armor, showing intricate designs and vibrant colors.


Unseren gemeinsamer Mehrwert

  • Internationale Vermarktung der Partnerregionen
  • Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken
  • Aufbau eines langfristigen Kooperationsnetzwerks.
  • Förderung regionaler Kultur und Traditionen
  • Weitergabe von Wissen und beruflichen Kontakten an die jüngere Generation.

Zwischen den Türmen
lernen wir Kultur und Innovation kennen, sowie
Erfahrungen im Umweltschutz

 Krakau

Kulturhauptstadt Polens

• Franziskanerkirche

 Besonders beeindruckend ist ein Glasfenster „Erschaffung der Welt“ des Jugendstilkünstlers Stanisław Wyspiański.
Das Fenster wurde im Tiroler Glasmalerei- und Mosaik Institut in Innsbruck gefertigt.

• Marienkirche

mit dem Hauptaltar des Künstlers Veit Stoß, der aus Nürnberg nach Krakau kam und an dem 11 x 13 Meter großen Meisterwerk ab 1477 zwölf Jahre arbeitete.
Weitere Höhepunkte

• Salzbergwerk Wieliczka- (UNESCO Weltkulturerbe)
 Floßfahrt auf dem Dunajec

„Erschaffung der Welt“ – Stanislaw Wyspiański (1904)

Wir bauen – wie ein Künstler mit Mosaikglas – Schritt für Schritt ein europäisches Kooperationsnetzwerks auf.

Jede am Projekt beteiligte Organisation leistet einen wichtigen Beitrag zu dessen erfolgreicher Umsetzung.

Bavaria Touristik Rosenheim

Wir bereiten einen Förderantrag im Rahmen des EU-Programms:
„Kreatives Europa – Kultur/Europäische Kooperationsprojekte“ vor.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Polen, der Slowakei, Ungarn und Österreich ein grenzüberschreitendes Netzwerk für Kultur-, Öko- und Bildungstourismus aufzubauen.
Im Mittelpunkt stehen hochwertige, nachhaltige Reiseangebote:

• Öko-Kultur Reisen – Natur, regionale Traditionen und kulturelles Erbe authentisch erleben.
• Kultur & Innovation Reisen – Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Innovation in einer Reise verbinden.
• Jugendreisen – Internationale Begegnungen fördern, europäische Werte vermitteln und junge Menschen für Kultur und Nachhaltigkeit begeistern

Gemeinsam schaffen wir

Gemeinsam schaffen wir nachhaltige Reiseerlebnisse, die Kultur, Natur, Innovation und europäische Partnerschaft miteinander verbinden.

Netzwerk für einen Förderantrag

1. Leader (Projektleitung) Der Leader ist für die Gesamtkoordination verantwortlich.
Aufgaben des Leaders:
• Registrierung des Projekts
• Ausfüllen und Einreichen des Förderantrags
• Budgetverwaltung
2. Kooperationspartner:
übernehmen gestaltende und koordinierende Aufgaben im Projekt. Sie definieren die regionalen Kultur- Umwelt und Innovationsziele und gestalten die einzelnen Projektelemente




„Kreatives Europa“

Verbundene Einrichtungen
Diese Partner liefern die kulturellen Inhalte des Projekts. Dazu gehören:
Kulturinstitutionen,
Künstlerinnen und Künstler
Folklore- und Kulturveranstalter
Innovationsschöpfer,
Fremdsprachige Kultur- und Gästeführer

4. Assoziierte Partner
arbeiten auf eigene Rechnung und erhalten keine direkten EU-Zuschüsse.  Dazu gehören:
• Reisebüros und Reiseveranstalter
Ihre Aufgaben:
• Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner

Polen

Verbundene Einrichtungen
Wirtschaftsförderungszentrum Oppeln
foxNetzwerk starker Verbindungen
PL 43-330 Wilamowice
PPbin – Polnische Container GmbH
PL 66-600 Krosno

Deutsch-Polnischen Gästeführer:
Jacek Kędziora
Marek Pluto-Prądzyński
Anna Józwiak
info@lodz-anka.pl




Polen

Assoziierte Partner
Reisebüros:
BESKIDVISION
www.beskidvision.com.pl
VERO Travel Opole
ALMATUR Opole
PL TRAVEL Katowice
KUBIT Travel Bielsko-Biala
CAPITOL Maciej Swiderski
KANION,
B.U.T. HUBERTUS, PL62-100 Wągrowiec


Juventur Gorzów
Przewozy Autokarowe GLB-BUS Gorzow
EXODUS Zielona Gora

Slowakei

Kooperationspartner:
Slowakischer Verband der Fremdenführer

Mgr. Marián Bilačič, 82101
Deutsch-Slowakische Führungen
info@touristguides.sk

Assoziierte Partner:

Ungarn

Kooperationspartner:
Universal Travel,  9022 Györ
Deutsch-Ungarische Führungen hnora@universaltravel.hu


Assoziierte Partner:

Österreich

Verbundene Einrichtungen:
Musikgruppe Bierkäfer
Niederösterreich,

Assoziierte Partner

Deutschland

Kooperationspartner:
Öko-Modell Waginger See- Rupertiwinkel
Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler KG
Assoziierte Partner

Bavaria Touristik Rosenheim

Kultur verbindet Europa
Gemeinsames Musizieren aus Österreich, Bayern und Polen
in Altötting, 23.06.2026

© 2026 Bavaria Touristik Jerzy Rychter