
Zwischen den Türmen – Kultur verbindet Europa, Innovation gestaltet die Zukunft
Die Münchner Theatinerkirche steht symbolisch für die historischen Verbindungen Bayerns mit anderen europäischen Regionen.
Der Bau der Kirche wurde im Jahr 1663 von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern und seiner Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen gestiftet. Henriette Adelaide stammte aus dem italienischen Fürstenhaus Savoyen und brachte bedeutende kulturelle Einflüsse des italienischen Barocks nach München.
Eine direkte Verbindung zwischen Bayern und Polen entstand in der nächsten Generation: Der Sohn des Kurfürstenpaares, Maximilian II. Emanuel, heiratete die polnische Prinzessin Therese Kunigunde Sobieska, die Tochter des polnischen Königs Johann III. Sobieski..
Diese dynastischen Verbindungen zeigen, wie eng Bayern bereits in der frühen Neuzeit mit anderen Regionen Europas verbunden war. Die Theatinerkirche kann daher auch als Symbol europäischer kultureller Begegnung verstanden werden.
Zwischen den Türmen
Europäisches KooperationsprojektEine Bürgerinitiative zur Vernetzung von Organisationen aus Polen, der Slowakei, Ungarn, Österreich und Deutschland. Ziel ist die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Innovation, Umwelt- und Naturschutz, kultureller Austausch sowie die Entwicklung eines gemeinsamen mitteleuropäischen Tourismusraums.
Inspiration
Das Projekt ist inspiriert vom Wappen zwischen den Türmen der Theatinerkirche, das Bayerns historische Verbindung zur Union von Sachsen, Polen und Litauen (1747–1777) symbolisiert.
Sowohl der Bau der Theatinerkirche als auch die damaligen politischen Bündnisse können als frühe Form europäischer Zusammenarbeit betrachtet werden.
Ökokulturprogramme
Der Fokus liegt auf innovativen Programmen für ökologische und kulturelle Erlebnisse (Ökokultur).
Ziel ist es, bayerische Öko-Modellregionen mit Partnerregionen in Europa zu vernetzen und neue Formate zu entwickeln, die Folgendes kombinieren:
ökologische Landwirtschaft
regionale Kultur
nachhaltiger Tourismus.
Diese Programme machen nachhaltige Entwicklung für Touristen direkt sichtbar und erlebbar.
Jugendkulturaustausch
Das Projekt legt besonderen Wert auf den Kulturaustausch zwischen:
Schulen
Folklorevereinen
Ziel des Jugendgruppenaustauschs ist es, junge Menschen für europäische Zusammenarbeit, Kultur und Innovation zu begeistern und sie aktiv einzubinden.
Europäische Begegnungen
Die Initiative fördert den Kulturaustausch zwischen europäischen Regionen und Städten, zum Beispiel:
Teilnahme an internationalen Stadtfesten
Straßentheater als Ausdruck europäischer Vielfalt
Austausch von Blaskapellen und Folkloreensembles
Besuche in Museen und Galerien sowie Treffen mit Kulturschaffenden
Innovation & Hochschulen
Ein weiteres Ziel ist die Zusammenarbeit mit Universitäten in Europa.
Innovationen und kreative Lösungen werden:
sichtbar gemacht
ausgetauscht
umgesetzt
Unsere Vision
„Zwischen den Türmen“ stärkt das Europabewusstsein, indem Menschen aktiv in kulturelle, ökologische und innovative Austauschformate eingebunden werden.
Zwischen den Türmen
betrachten wir Europa nicht nur – wir erleben es gemeinsam.
Gemeinsame Geschichte Bayerns und der Polnisch-Litauischen Union
Nur Wenige wissen, wie viel Bayern vor Jahrhunderten mit dem polnisch-litauischen Königreich gemeinsam hatte. Spuren dieser Verbindung sind bis heute erhalten.
Das Bundeswappen des damals regierenden Kurfürsten Maximilian III. Joseph und seiner Gemahlin Maria Anna von Sachsen-Polen, getragen von Engeln.
Die sächsisch-polnische Union findet ihren heraldischen Ausdruck in der Kombination der Hauptwappen des Herzogtums Sachsen und der Polnisch-Litauischen Union.
Das sächsische Wappen befindet sich im Zentrum des polnisch-litauischen Wappens. Zwei gekrönte weiße Adler auf rotem Grund symbolisieren das Königreich Polen.
Zwei weiße Reiter mit Schwert und Schild auf rotem Grund symbolisieren das Großfürstentum Litauen.
Historische Inspiration

Das Wappen zwischen den Türmen der Theatinerkirche in München
repräsentiert das historische Bündnis (1747–1777) der Herrscherfamilien in Bayern und in der Union: Sachsen–Polen-Litauen.
Die Theatinerkirche ist ein Symbol europäischen Geschichte
und die Inspiration für das Kooperationsprojekt
Termine & Begegnungen
Mai 2026
1.–3. Mai | Lübeck – Besuch der Gruppe aus Gorzów
4.–8. Mai | Eggstätt – Besuch der Gäste aus Ungarn
Europäische Begegnungen
6. Juni – Böbing -Bayerischer Abend für eine Gruppe aus Bielsko-Biała
10. Juni – Peißenberg: – Begegnung bayerischer und polnischer Jugendlicher
22.–27. Juni: Pilgergruppe aus Kattowitz besucht die Wallfahrtsorte Bayerns
1.–2. Juli – Gruppe aus Opalenica entdeckt: München, Salzburg und Berchtesgaden
22. Juli – Pilgergruppe aus Kleinpolen besucht Rosenheim und München
11.–15. August | Gruppe aus Gorzów entdeckt Bodensee und Friedrichshafen
15.–18. Oktober – INTERFORST
Prinzessin Maria Anna,
die Ehefrau Max Josph III, war die Tochter von August II. sowie Enkelin von August I. Die waren ausgewählten polnischen Adels, sächsische Könige von Polen.
An dieses Bündnis der Herrscherfamilien erinnert die Gedenktafel an der Theatinerkirche.
Die Ehe von Maria Anna von Sachsen und Maximilian III. Joseph von Bayern symbolisiert eine frühe Form europäischer Zusammenarbeit.
Als Verbindung zwischen Bayern, Sachsen und Polen zeigt sie, wie kulturelle und politische Netzwerke bereits im 18. Jahrhundert über Ländergrenzen hinweg entstanden und bis heute das gemeinsame europäische Erbe prägen.

Von königlichen Allianzen zur europäischen Zusammenarbeit
Unsere Ziele
• Entwicklung hochwertiger Reiseangebote
• Organisation von Reisen zwischen Ländern Mitteleuropa : Deutschland – Polen – Ungarn -Slowakei und Österreich.
• Gemeinsame Vermarktung
• Einreichung des Förderantrags für das Projekt im Rahmen des EU-Programms
„Kreatives Europa – Kultur-Europäische Kooperationsprojekte“
Therese Kunigunde
heiratete Max Emanuel, dessen Geburt den Bau der ersten Barockkirche Bayerns – der Theatinerkirche – ermöglichte.
Sie war die einzige Tochter von Jan III Sobieskis, der gewählte Herrscher des Staates Polen-Litauen. Er gilt als der Retter Wiens während der Zweiten Wiener Türkenbelagerung, da er bei der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 mit seiner Hussaria, den entscheidenden Angriff gegen die Türken führte.
Kunigunde Sohn Albrecht war Erzherzog von Bayern und Kaiser von Deutschland.
Max Joseph III. war Albrechts Sohn und somit der Enkel von Therese Kunigunde, der von seinem Volk die Beinamen „Max der Gütige“ erhalten hatte

Werden Sie Teil unserer Initiative
Wir streben die Entwicklung gemeinsamer Programme, Veranstaltungen, Workshops, Jugendaustausche und künstlerischer Initiativen an, die dem gegenseitigen Verständnis und der europäischen Solidarität dienen.
Wir ermutigen weitere Organisationen, Institutionen und Partner aus verschiedenen europäischen Ländern, sich dieser Initiative anzuschließen und gemeinsam ein internationales Projektkonsortium aufzubauen
Gemeinsam gestalten wir die europäische Zusammenarbeit praktisch, nachhaltig, sichtbar, effektiv und langfristig.
Hedwig Jagiellonica (1457-1502) auch bekannt als Hedwig von Burghausen war geborene Königin von Polen, als Gemahlin von Herzog Georg dem Reichen, Herzogin von Bayern-Landshut.
Das vom Verein „Die Förderer“ e.V. in Landshut alle vier Jahre veranstaltete, drei Wochen dauernde Fest- „Landshuter Hochzeit 1475“ ist geprägt von großer Spielfreude und beeindruckendem Engagement der über 2.500 Mitwirkenden und über 8.000 Vereinsmitglieder.

Langfristige internationale Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns,
• eine langfristige internationale Kooperation aufzubauen, um Ökologie und Kultur europäischen Regionen zu erkunden,
• den gegenseitigen Gruppentourismus zwischen den Projektpartnern weiterzuentwickeln.
Jede am Projekt beteiligte Organisation leistet einen wichtigen Beitrag zu dessen erfolgreicher Umsetzung.
Zwischen den Türmen
lernen wir Kultur und Innovation kennen, sowie
Erfahrungen im Umweltschutz
Krakau
Kulturhauptstadt Polens
Top-Sehenswürdigkeiten:
• Franziskanerkirche
Besonders beeindruckend ist ein Glasfenster „Erschaffung der Welt“ des Jugendstilkünstlers Stanisław Wyspiański.
Das Fenster wurde im Tiroler Glasmalerei- und Mosaik Institut in Innsbruck gefertigt.
• Marienkirche
mit dem Hauptaltar des Künstlers Veit Stoß, der aus Nürnberg nach Krakau kam und an dem 11 x 13 Meter großen Meisterwerk ab 1477 zwölf Jahre arbeitete.
Weitere Höhepunkte
• Salzbergwerk Wieliczka- (UNESCO Weltkulturerbe)
• Floßfahrt auf dem Dunajec

„Erschaffung der Welt“ – Stanislaw Wyspiański (1904)
Bavaria Touristik Rosenheim
Wir bieten an:
• Öko-Kultur Reisen
• Kultur & Innovation Reisen
• Jugendreisen
Nutzen des Kooperationsprojekts:
• Die Entwicklung hochwertiger Reiseangebote im Bereich Kultur- und Ökotourismus quer durch Mitteleuropa.
• Die gemeinsame Vermarktung in den fünf beteiligten Ländern.
Um dies zu erleichtern, haben wir eine Online-Projektplattform entwickelt – abrufbar unter www.bavariatouristik.de auf der die Partner ihre besten Programme und Initiativen kostenfrei präsentieren können.
• Der Aufbau eines nachhaltigen Kooperationsrahmens, der darauf ausgerichtet ist, den Transfer von Erfahrungen, beruflichen Kontakten und Wissen an jüngere Generationen zu fördern.
Wir bauen – wie ein Künstler mit Mosaikglas – Schritt für Schritt ein europäisches Kooperationsnetzwerks auf.
Netzwerk für einen Förderantrag
1. Leader (Projektleitung) Der Leader ist für die Gesamtkoordination und die Antragstellung verantwortlich.
Aufgaben des Leaders:
• Registrierung des Projekts (Dezember 2026)
• Ausfüllen und Einreichen des Förderantrags
• Budgetverwaltung Gesamt ca. 1.428.571 €
2. Kooperationspartner:
übernehmen gestaltende und koordinierende Aufgaben im Projekt. Sie definieren die regionalen Kultur- Umwelt und Innovationsziele und gestalten die einzelnen Projektelemente
„Kreatives Europa“
Verbundene Einrichtungen
Diese Partner liefern die kulturellen Inhalte des Projekts. Dazu gehören:
Kulturinstitutionen, Museen, Ausstellungen
Künstlerinnen und Künstler
Folklore- und Kulturveranstalter
Innovationsautorinnen und -autoren
Fremdsprachige Kultur- und Gästeführer
4. Assoziierte Partner
arbeiten auf eigene Rechnung und erhalten keine direkten EU-Zuschüsse. Dazu gehören:
• Reisebüros und Reiseveranstalter
Ihre Aufgaben:
• operative Organisation der Reisen
• Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner
Polen
Verbundene Einrichtungen
Wirtschaftsförderungszentrum Oppeln
fox – Netzwerk starker Verbindungen
PL 43-330 Wilamowice
PPbin – Polnische Container GmbH
PL 66-600 Krosno
Deutsch-Polnischen Gästeführer:
Marek Pluto-Prądzyński
Jacek Kedziora
Anna Jozwiak
info@
Polen
Assoziierte Partner
Reisebüros:
BESKIDVISION
www.beskidvision.com.pl
VERO Travel Opole
ALMATUR Opole
PL TRAVEL Katowice
KUBIT Travel Bielsko-Biala
CAPITOL Maciej Swiderski
KANION,
B.U.T. HUBERTUS, PL62-100 Wągrowiec
Juventur Gorzów
Przewozy Autokarowe GLB-BUS Gorzow
EXODUS Zielona Gora
Slowakei
Verbundene Einrichtungen:
Slowakischer Verband der Fremdenführer
Mgr. Marián Bilačič, 82101
Deutsch-Slowakische Führungen
info@touristguides.sk
Assoziierte Partner:
Ungarn
Verbundene Einrichtungen:
Universal Travel, 9022 Györ
Deutsch-Ungarische Führungen hnora@universaltravel.hu
Assoziierte Partner:
Österreich
Verbundene Einrichtungen:
Familie Gundolf in Innsbruck
Marianne Weth – Reiseleiterin in Kufstein
Assoziierte Partner
Hotel Goldener Löwe in Kufstein
Deutschland
Verbundene Einrichtungen:
Öko-Modell Waginger See- Rupertiwinkel
Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler KG
Assoziierte Partner
Bavaria Touristik Rosenheim
© 2026 Bavaria Touristik Jerzy Rychter
